Andreas Hofmeister, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sagte in er Plenardebatte zur Förderung der Forschung in Hessen:

„Der Wissenschafts- und Forschungsstandort Hessen wird mit Millionenbeträgen weiter gefördert. Der unabhängige Wissenschaftsrat empfiehlt, drei Forschungszentren an den Universitäten in Gießen und Marburg sowie die Hochschule Geisenheim mit Gesamtkosten von 140 Millionen Euro zu unterstützen. Über die Forschungsbauförderung der CDU-geführten Bundesregierung ist hier eine beachtliche Unterstützung zu erwarten. Die Landesregierung investiert zudem 200 Millionen Euro in das neue Senckenberg Museum Frankfurt. Die Förderung ist eine konsequente Fortsetzung unseres Kurses, Wissenschaft und Forschung als Innovationstreiber stetig auszubauen. Mit diesen beachtlichen Summen investieren wir weiter in kluge Köpfe und in die Wissensvermittlung für alle.
Die drei Zentren in Marburg, Gießen und Geisenheim werden Forschungen zu hochpathogenen Erregern zur Pandemievorsorge, zu hochleistungsfähigen Batteriesystemen sowie für klimaangepasste Strategien im Weinbau vorantreiben.

Der Name Senckenberg steht ebenfalls für Forschung auf höchstem Niveau. Senckenberg steht ebenso dafür, Wissen zu teilen, zu vermitteln und der breiten Gesellschaft zugänglich zu machen. Alles drei ist unverzichtbar. Unsere Zeit ist mehr denn je darauf angewiesen, die Natur zu verstehen – nur so können die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten. Die 200 Millionen Euro Förderung des Landes Hessen für die Neukonzeption sind ein erheblicher Beitrag, dass das Naturmuseum weiterhin Weltruf genießt.
Darüber hinaus kommen wir als Land Hessen der Verantwortung für die bauliche Entwicklung unserer Hochschulen bereits seit vielen Jahren mit einem eigenen Programm nach. Mit dem Bauprogramm HEUREKA wird die Infrastruktur der hessischen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen seit 2008 nachhaltig verbessert und dies mittlerweile mit einer Planungssicherheit bis zum Jahr 2031 mit einem Gesamtvolumen von 5,7 Milliarden Euro.
Die Politik setzt die Rahmenbedingungen für viele Lebensbereiche und so auch für Wissenschaft und Forschung, für den Transfer von Erkenntnissen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Wir wollen und werden als CDU-Fraktion in Hessen weiterhin dafür einstehen, dass unser Land Wissenschafts- und Forschungsstandort bleibt, sowie seine Rolle in Deutschland und international weiter stärkt.“

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